Archiv | Campingplatz – Geschichten RSS for this section

Potz Blitz & Donner!

Und da kam er, der Regen.

 

Wir sind in Mohacs, der letzten ungarischen Ansiedlung vor der serbisch-kroatischen Grenze. Was bisher geschah:

Lars und Niels treffen bei einem gemeinsamen Paddelausflug auf die Schwedin Malin und die beiden Vierbeiner Molle und Flicka. Zwischen Ulm und Ingolstadt biegen alle falsch ab und müssen so dem Fluss Donau bis zum Schwarzen Meer folgen. Finden sie aber nicht so schlimm, auch wenn sie zum Abendessen nicht wieder zuhause sind. Nachdem sie Österreich durchquert und die Slowakei gestreift haben, erreichen sie schließlich Budapest. Dort treffen sie auf eine nette Lehrerein und hausieren sie auf einem ganz seltsamen Campingplatz. Danach fahren sie weiter durch die menschenleere  Puszta, finden das alles ganz lustig, kommen in ein schweres Gewitter und versuchen einen Lebensmittel-KONSUM zu erreichen.

Tag / es regnet ununterbrochen aus einem düstergrauen Himmel / Gewitter / Donau, die wir aber nicht sehen / ganz ödes Land:

Lars und Niels gehen auf der Suche nach einer Fähre zur gegenüberliegende Stadt auf einem Donaudeich entlang.

Niels: „Schön hier, nicht?“

Lars: „Hmmm, stimmt. Voll schön.“

Niels: „Puszta bedeutet Einöde, also Nischt sozusagen.“

Lars: „Echt? Sieht hier gar nicht so aus.“

Ein Schäfer trottet mit seiner Schafherde vorbei, grüßt die beiden stumm nickend.

Lars: „Ich freu mich schon total auf Serbien.“

Niels: „Echt?“

Lars: „Ja und auf die großen Staudämme. Die ganze schöne Flusslandschaft in Ungarn geht mir langsam auf den Wecker. Auch das die Leute hier so nett sind wenn man sie erstmal kennt. Und das gute Essen und die Ruhe. Selbst der Regen macht hier einen freundlichen Eindruck. Das kann so nicht weiter gehen.“

Niels: „Da haste recht. Jetzt freue ich mich auch auf Serbien.“

– ENDE Teil 7 –

Von den Ungarn lernen, heißt ENTSPANNEN lernen. Niels im Selbstversuch.

Budapest macht es dem Fotografen nicht ganz so leicht.

Suchbild mit Hund.

Gesetzlich vorgeschriebene Mittagspause in überfluteten Donauwäldern

... am Ende sprang er doch nicht. Große Enttäuschung im ganzen Team.

Nach 4 Wochen mit den Brüdern Hoffmann verhällt sich Malin nach wie vor vollkommen normal. Hoffen wir das Beste.

Advertisements

Coffee or Tea?

Bulgarien. Land des Rosenöls und der mundbemalten Wandteller. Bulgarien Land der Erfinder, Visionäre, Astronauten und Rennfahrer – Heimstatt der Gewichtheberinnen und Kugelstosserinnen. Bulgarien – Land der schlechten Morgenlaune. Bulgarien, bevor ich einen Text über dich schreibe, mußt du dich noch ein, zwei Webeinträge gedulden…

Die ewigen Jagdgründe - für euch meine weißen Schwestern und Brüder.

Wir haben soviel geweint, dass wir die Karten trocknen mussten

Erst mal kommt der Rest von Serbien, der berühmtesten Indianerreservation dran. Serbien ist an sich ein prosperierendes Land. Man hat eben nur den Eindruck, dass es sich um eine kleine Sowjetunion handelt, oder um eine Art größerer Sekte, die dem Beispiel des alten Sowjetstaates folgt und wenn ich meine Erfahrungen aus der Reihe 123-Moskau hinzuziehe, auch des neuen putinschen Weltdorfes. Gib den Leuten Uniformen und bauchmiezele ihren Nationalstolz und alles ist gut. Dragan unser Übersetzer und hilfreicher Geselle (vor 6 Jahren aus Mannheim nach Belgrad „geflüchtet“ – was ich gut verstehen kann) hat mit mir eine Rundtour durch die Wachhäuschen von Gipsfabriken und Hafenanlagen gemacht, bei denen er den serbischen Montenegriner ob der Sonne seiner Heimat lobte, oder den Tittenkalender mit Balkanschönheiten als gut befand und galant zum Fußball überleitete – und prompt Zugang zum Gelände bekam. Lieber Dragan Dank dafür.

Der kleine Arsch mit seinem kaputten Selbigen

Ein Problemchen Serbiens sind die vielen Strassenhunde die meinen gepflegten Berliner Stadtköter zum Anbeißen lecker fanden – was sie auch taten und so Hajo nun mit einem frisch genähten Arsch herumdackelt. Er hat es trotz innerer Verletzungen durch die Kunst eines liebenswerten belgrader Tierarztes nach zweistündiger OP alles gut überstanden und geiert schon wieder fröhlich am Crewtisch. Aber die fehlenden Herrchen der Hunde sind trotzdem Idioten. Wie auch immer.

Det looft och alleene

Belgrad hatten wir schnell hinter uns gelassen und erreichten das „Eiserne Tor“, was nicht für das große Kraft- und Sperrwerk steht, sondern für die Felsen am Eingang zu diesem grandiosen Canyon. Dies Sonne schien charmant vom stahlblauen Himmelchen und ein durchgeknallter Gypsy legte am Strassenrand einen gepflegten Tremor-Breakdance hin, was wie wir später rausbekamen wohl seine Masche zum Schnorren war.

Last exit before Transylvania

Jedenfalls war der Zeltplatz eine altes Kinderferienlager und TITO prangte in HOLLYWOOD-Lettern von der Felswand gegenüber. Auf dem ehemaligen Appellplatz übten wir noch ein paar „Seid-Bereits-Immer-Bereits“, dann entschieden wir uns, dass Barackendorf zu verlassen und über den Staudamm nach Rumänien überzusetzen.

Wir sind sowas von Outdoor...

Die Hobbitze unter ihrem Traumzauberbaum

Ich weiß, dass ist gemein Serbien gegenüber, den Silbersee und die vielen Dinge darin von der EU-Seite aus zu erzählen, aber liebes Serbien – guck einmal mehr nach Aussen und sei Freund mit deinen Nachbarn – Indianerfilme fetzen auch nur, wenn man sie zusammen guckt.

Wendyposter zum Ausdrucken und an die Wand pinnen, für kleine Mädchen mit Stiefeln und Peitsche

Lutze

Der große und der kleine Klaus und Putzi die lustige Katze

Truppenübungsplatz Monstaschietwedder

Wortlos lass ich Bild sprechen.

Ungarn mit Sonne und schönen Motiven

Halli Hallo Hallöle,

nun auch mal wieder ich mit einigen Bildern und verschrobenen Ortsnamen.

Also. Vor drei Tagen verließen wir dann nach Einsammlung schöner Bilder auf der alten Donau die Schnitzelhauptstadt und machten uns in Richtung Ungarn auf den Weg.

Hier sind wir nun auf unseren neuen Basiscamp und fühlen uns dank Schlafentzug und genügend Kaffee sauwohl. Das Wetter spielt nun endlich auch so mit, wie wir es uns eigentlich vorgestellt hatten und die ersten Bräunungserfolge sind zu verzeichnen.

Meutereien bezüglich der Proviantierung und Geschmack derer gab es meines Wissens bis jetzt noch nicht ;-) und selbst wenn, habe ich die größeren Messer.

Das ist noch ein Nachtrag, welcher im Film nicht zu sehen sein wird. Der Stephansdom im Zentrum Wiens. Habe es dort geschlagene 15 min ausgehalten und bin dann wieder geflüchtet, denn es waren eindeutig zu viele Menschen unterwegs. Man kennt das aus Berlin und anderen Metropolen.

Das Nest hier heißt, so glaube ich, Dunaziget und der Campingplatz ist herzallerliebst.

Das Frühaufstehen ist zu unserer Lieblingsmotivation geworden. Einige können es nur noch nicht so recht zeigen. ;-)

Heute mogen fuhr ich mit Tom, gegen halb sieben zum Bäcker und die die Kaufhalle und fühlte mich um 20 Jahre zurückversetzt. Es roch nach Osten, DDR und Kindheit. Die frischen Brötchen, die halbvollen bis halbleeren Regale und ein übersichtliches Sortiment mit überwiegend landestypischen Produkten. Natuerlich schmuggelt sich auch gern mal die eine oder andere Ramadose ins Regal aber ansonsten ein sehr vertrauter Anblick.

Morgen gehts dann weiter in Richtung Estergom. Kein Dorf, eher schon Kleinstadt mit einer wundervollen Basilika. (War da letzes Jahr im August schonmal und freu mich auf einen Zweitbesuch.

Soweit von mir. Demnächst auch mal ein paar Bilder von meiner alltäglichen Arbeit und Sonne.

Bis demnächst auf diesem Kanal.

Cheffiete

P.S. Gruß an Frau S. aus B……………….DS ;-)

Dialektisch anspruchsvoller

Ein schnelles HALLO aus dem verregneten Österreich,

in Bayern war es aber auch nicht besser und wir scheinen mit dem Mistwetter mitzureisen. Wie dem auch sei. Ich sitzte und stehe trocken auf meinem Quadratmeter Küche und zu kalt wird mir dabei auch nicht.
Natuerlich möchte ich, gerade bei Regenwetter, nicht mit den Anderen tauschen und genieße daher meine Ortsgebundenheit, welche Wohnmobil auf Campingplatz heißt.

Also, gestern gegen späten Nachmittag hatten wir alles zusammengepackt und fuhren vom Camp 2 los, durchquerten das niedliche Passau und sind nun in Österreich auf einem Campground next to the Donau River.

Hier eine Aufnahme von heute morgen gegen halb sieben. Es regnete gerade einmal nicht. ;-)

Dann gab´s lecker Brötchen, von der Zeltplatzdame eigenhändig aus dem Froster geholt und für uns aufgebacken und das Team begann sich auf die Socken zu machen.

Gegen Mittag und dem Duft des Senfeis folgend landeten sie dann wieder vor meinem Küchenfenster an.

…zur Erklärung….rechts…das rötliche sind die Oberkanuten Niels und Lars und links das grünlich- bläuliche ist dann der Rest der Bande auf der Doppelkanukameraplattform.

…am besten natuerlich die Schwimmweste für Flikka………(Hund)….aber sie spielt schließlich auch eine Rolle im Film und Sicherheit geht vor und die Donau hat hier schon einiges an Fließgeschwindigkeit zugelegt.

…und nun der Rest der Bande.

Fragt mich bitte nicht wie das Nest hier heißt, denn ich habe längst aufgegeben zu versuchen, mir Namen von komischen Orten zu merken.

So weit so gut.

Bis demnächst….

Fiete

erst schwäbisch und nu bayrisch

UMTS sei dank, nun auch mal wieder ein paar Zeilen von mir.
Das Basiscamp 2 ist nun erreicht und wir somit in Bayern. Für mich sind die Leute genauso unverständlich wie die Schwaben, aber sie scheinen nett zu sein, denn wir lassen auch hier wieder ein paar Produktionstaler auf dem Campingplatz. ;-)
Gegen 11:30 Uhr verließen wir Hausen i.T. und fuhren die veranschlagten, von Lutz recherchierten 250 Km, in knapp 6 Stunden in den Bayrischen Wald. Sämtliche Kilometerstandszähler unserer Autos zeigten nach Ankunft 350 Km. Warum auch immer. Wahrscheinlich hatte Lutz die Luftlinie berechnet.
Wie dem auch sei. Nun sind wir hier.

Die Protaginisten freuen sich schon auf die lange Wanderung und durchstöbern verschiedenste Karten mit unterschiedlichen Maßstäben, aber die zurückzulegende Strecke wird einfach nicht kürzer.

Dann wollte ich Euch doch mal meinen Quadratmeter „Küche“ zeigen, auf dem ich versuche sämtlichen kulinarischen Wünsche des Teams in die Tat umzusetzen. Zu bedenken ist allerdings das von bildlich festgehaltenen drei Flammen des Herdes nur zwei funktionuckeln…..

Nun gut….hier noch ein paar Schnappschüsse des gestrigen Tages und damit auch schon die Verabschiedung, denn ich muss noch schnell ein paar Tortellini drehen, damit keine Meuterei entsteht.

Dann wohl wieder neue Nachrichten aus Wien.

Gruß an Alle

Fiete

Gelernt ist gelernt. Und nach den vielen Meilen auf dem Mississippi hat Tom es einfach mal drauf, gekonnt sein Kanu zu manövrieren.

Wie sie alle brav anstehen. Natürlich gibts nur Futter, wenn die dazugehörige Essenmarke vorgewiesen werden kann.

Ankunft am Start mit ersten Verlusten

Ein sonnigen guten Tag an Alle,

Proviantmeisterreport.

Nun ging es gestern früh, gegen 12:10 Uhr mittags, dann endlich los in Richtung Donau. Naja, Richtung Autobahn ist wohl eine bessere Erläuterung dessen, denn wir hielten uns auf dieser ungefähr 12 h auf.
Unser Konvoi war nicht der schnellste, aber im Elefantenrennen mit den Brummijungs haben wir immer gewonnen. ;-) Unsere Fahrgemeinschaft, bestehend aus einem Wohnmobil, einem Bus und einem Sprinter mit Anhänger fuhr nun also 750 Km von Berlin in Richtung Süden und erreichte dabei Geschwindigkeitsspitzen bis zu 115 Km/h.

Mein Maskottchen war ganz klar der Blickfang. Vor uns zu sehen der Sprinter mit Schlauchboot und drei Kanus.

Hier eine etwas schärfere Bildvariante.

Bei den Zwangspausen, welche wir als Fahrer, einforderten lernten wir viele neue, „schöne“ Autobahnraststätten kennen, wo wir, wie sich später herausstellte, auch unseren ersten Verlust im Team zu beklagen hatten.
Ja, richtig gehört. Nein nein, kein Teammitglied, aber dennoch ein wichtiges Utensiel, welches nun nicht mehr zum Gelingen der Dreharbeiten beitragen kann…..schnief….Es handelt sich hierbei um mein Sägemesser. Vor lauter Aufregung oder Gelassenheit vergaß ich es an einem der Rastplätze. Falls jemand von Euch die Strecke in den nächsten Tagen fahren sollte, bitte Ausschau halten. Nun sitz ich hier mit meinem Multifunktionsverkzeug und improvisiere. ;-) (naja, is ja auch nur ein Messer.

Aber weiter im Text…gegen 23:33 Uhr kamen wir endlich an unserem ersten Basiscamp an und der Mond schien denjenigen, welche schon befürchteten ihr Zelt im Dunkeln aufbauen zu müssen. War also alles halb so schlimm.

Folgetag.

Blick aus meinem Küchenfenster auf die Campside.

Frühstück war um 8:30 Uhr angesetzt und siehe da. Alle kamen nach einer mehr oder weniger kalten Nacht pünktlich und zerknittert zum Küchen/Schnittmobil.

Ich danach den ganzen Kram uffjeräumt, während sich das Produktionsbüro kurz noch einrichtete.

Tom & Martin

…frei nach dem Motto „mit der Technik in die Pampa“

Ach ja, fast vergessen. Nach Beendigung des Frühstücks gab es noch eine kleine Morgenandacht, vorgetragen von Lutz, in der er uns Teil eins seines Drehbuchbrockhaus vorlaß.

Einige Intesessierte hörten zu, andere fanden es eher langweilig…

Tja, alles weitere später. Jetzt gibts Schmorkohl mit Kartoffeln und dann werden die ersten Bilder mit der Mühle aufgenommen.

Also, gehabt Euch wohl und bis demnächst.

Fiete