Archiv | die Donau RSS for this section

Über Luschen und Joker im Flußkartenspiel

Am Anfang ist der erste Teil und dort Schwaben, Bayern und ein Fluß.

Die Donau hat ein schnarchiges Image, ebenso Donaufahrten und Donaureportagen. Ich bin bei nichts so gut eingeschlafen wie bei Donaureportagen, (das mag auch daran liegen, dass ich acht Monate alten Nachwuchs habe, als ich mit der Recherchearbeit zur Donau beginne, aber ich wills nicht aufs Kind schieben.)

Schwabenhimmel im Abendland - Abendhimmel im Schwabenland

Schwabenhimmel im Abendland - Abendhimmel im Schwabenland

Die Jungs haben nur eine Zahnbürste, brüderlich teilen...

Die Donau ist so öde wie der Rhein – sie sind bestimmt bei Facebook befreundet. Ich fließe – Donau. Finde ich gut – Rhein. Manchmal streiten sie sich ob der erste Teil der Nibelungen, der am, auf, unter und neben dem Rhein spielt besser ist oder der zweite, der die Donau Richtung Orient hinunterspielt.
Eine Donauflußfahrt ist die Königin unter den Flußfahrten der Deutschen. Jeder hat eine Oma, Tante oder Großstiefmutter, die sich schon einmal den Fluß hinuntergefressen hat. Der Donauradweg für die Abenteuerlichen, ist die Königin unter den Radwanderwegen. Man kann sein Gepäck beim Shuttleservice abgeben, sein Fahrrad auch, sich selbst auch – wenn es regnet.
Niemand reist so gern die Donau hinauf und die Donau hinuter wie die Donau selbst – sie ist auch noch selbstverliebt, das vielleicht auch zu recht, denn eins kann und muß man ihr lassen, ihr und den Vielen die sie anzieht – sie ist ein verdammt schöner Fluß.

Arbeiten am Limit, nicht die Huberbuam, aber Sabine und Lutz

Mit dem Schiff fahren ist in einer Hinsicht wie mit dem Zug fahren, dass man in Fahrrichtung sitzen kann oder gegen die Fahrtrichtung. In Fahrtrichtung kann man sehen, wo es hingeht, oder man kann sich einbilden zu sehen wo es hingeht. Nach hinten kann man sehen, wie alles dahin geht. Solange du es sehen kannst, kannst du es noch sehen, aber schnell wird es Silhouette, Horizont, ein Strich. Die Erinnerung einer Erinnerung. Der Traum einer Erinnerung einer Erinnerung. Der Schatten eines Traumes einer Erinnerung einer Erinnerung.

Nicht der Schickimickifraß - Mach Eiah!

Warum haben wir gestritten? Warum geweint? Was war lustig? Da geht es hin. Die Bäume werden die Städte aufräumen. Die Bäume werden in die Schwimmhallen ziehen.
Du hast nach hinten deine Kräusel im Wasser gelassen und schon sind sie wieder weg. Das Wasser legt sich über alles. Da wächst Gras drüber dauert viel länger als, da fließt Wasser drüber. Das Wasser ist ein geduldiges und großherziges Element.

Schon klar, das El Dorado liegt im Schwarzwald

Alle Gebirge waren Sand und werden Sand sein. Die Donau bewegt die Landschaft, durch die sie sich bewegt. Ein Ab- und Antrag der Partikel. Europa verändert sich, langsam, langsam, denn zu schnelle Veränderungen hinterlassen Brüche und Risse oder wie Ernst Jandl schrieb: „Ach, lieber Vater brich mich nicht, beug mich lieber“.

Kirsten

(Photokommentare: Lutze)

Advertisements

Nochmal zu „damals“

….so………erstmal ein sonnigstes HALLO aus der Anonymität Berlins. Es ist Sommer, endlich…

nochmal eine kurzer Bericht mit vielen Bildern, welche weder den Dabeigewesenen noch den Nichtdabeigewesenen bekannt sein dürften.

Letzte Station war wohl Serbien. Nun ja, weiter gings dann nach, ich glaube, Bulgarien. Auch hier bekam ich ein völlig anderes Bild geboten, als ich es mir vorstellte. Ich dachte immer, Bulgarien sei in etwa so wie Kroatienn. Nur halt etwas sozialistischer angehaucht. Aber es boten sich Bilder wie in Serbien, mit eben genau der beschriebenen sozialistischen Angehauchtheit.
Lange sollte der Aufenthalt ja sowieso nicht dauern. Drei Tage waren veranschlagt und wir blieben in der Zeit.

Ich erinnere mich an einen kleinen „Hafen“ wo Vanessa und ich dann auf die Kanuplattformtruppe und die Haskikanuten warteten, währenddessen Martin und Sascha einen,und den einzig(st)en ;-), Zeltplatz Bulgariens ausfindig machten. Die gastfreundlichen Fischer hatte seit einigen Stunden schon einen kleinen Feierabendvodka zu sich genommen und gingen dann auch gegen 17hundert grölend vom Gelände.
Das lustige in diesem Land ist die Umstellung der Kommunikation. Nicht das es dem russischen ähnelt und man mit kyrillischen Buchstaben hantiert. Nein, viel besser. Die Bulgaren stellen die einfachste Form der gegenseitigen Völterverständigung auf den Kopf unf Nicken wenn sie „Nein“ meinen und schütteln aufs Äußerste ihr Haupt wenn sie einem die volle Unterstüzung zusichern und man sich einig ist.
Verrückte Welt.

Soviel dazu. Da schönes Wetter ist werde ich nun in die Sonne gehen und Bilder sprechen lassen.

Bis dahin
Quadratmeterkoch

Be stupid in Belgrad

„Odlofan“ in Belgrad

„Huskyflüsterer“ in Belgrad

ein Fluss, zwei Länder, eine Grenze, sechs Ärsche, ein Kopf, ein Rücken, eine CREW….“Die Donauten“

Familie in Eseltine, Rumänien

Im Büro des Parteivorsitzendenbeauftragten für Funktionärsangelegenheiten im Munitonsfabrikationsgebäude zur Wahrung des internationalen Friedens gabs Essen.

Es war einmal … Noch nicht der Film, aber …

… ein Donaut und sein kleiner Bruder. Die hatten sich im großen Schwarzen Wald verlaufen, weil sie einen Fluß suchten. Sie liefen und liefen bis ihnen die kleinen Füße wehtaten, denn sie hatten keine Schuhe. Die beiden Brüder waren so arm, das sie nur ein Haus aus Stoff hatten. Das war soooo winzig, dass sie nur abwechselnd darin schlafen konnten und später gar nicht mehr. Eine verwunschene Prinzessin in der Gestalt einer weißen Wölfin besetzte von nun an das Haus und biss jeden in den Arsch , der zu nahe an die Behausung herantreten wollte. Die beiden Brüder fassten einen Plan: Sie wollten solange den Fluß (wenn sie ihn den jemals finden sollten) auf einem hohlen Baumstamm herunterfahren, bis sie an das große Meer kommen würden. Die Alten in ihrem Heimatdorf berichteten nämlich, dass an dem großen Meer, hinter den sieben Bergen, der Strand aus purem Golde sei und jeder sich davon soviel nehmen könne, wie er tragen kann. Gesagt getan…

PS: Das ist eine, der Millionen von „Deleted Scenes“, die wir Euch aber nicht vorenthalten wollen – auf den richtigen Film müsst ihr schon noch ein bissel warten. Ich kenne aber schon den Rohschnitt und ich sage Euch …

Die Deltaforce und der freundliche Zufall

Pläne sind  dazu da verworfen zu werden, oder sich in andere zu transformieren. Eine Entscheidung führt an des Weges Scheide gern zu einem tiefen Wald, der sich später als dunkler Vorhof zu einer gleißenden Lichtung erweist. Am Ende ist ein Licht. Sonnenbeschienen, bienenumschwirrt, flirrend.
Rotkäppchen, mittlererweile volljährig läuft in Super-Slomotion mit wehenden güldenen Haaren, sich das Leibchen vom perfekten Körper reißend, den Boden kaum berührend über Butterblümchen und saftiges Gras hin zum Bösen Wolf. Der da nie ein Böser war, sondern nur ein verliebter Schwerenöter, mit Wackersteinen von perversen Jägern malträtiert. Aus dem dunklen Brunnen empor, den schlecht geflickten Bauch aufgerissen kehrt er zurück an das Tageslicht und schwört Rache an allem was klein, rot, scheiße wohlerzogen und dummdreist ist…

Nicht jeder einsame Wolf ist auch ein Böser Wolf

Ich wollte eigentlich nur darauf hinaus, dass wir all unsere Pläne bezüglich des Deltas umschmeissen mussten, da Sulina, gleich der Quelle der Donau ziemlich uninteressant ist. Man denkt da sonst was, und dann hört der Fluß einfach nicht auf, sondern wird zu einer künstlichen Zusammenführung von Binnen- und Meeresgewässer. Touristisch stark geprägt, kam beim Recherchebesuch ein säuerlicher Aufstossen hinzu (wahrscheinlich vom stundenlangen Schlauchbootgeeiere), dass selbst durch einen gepflegt verrosteten Leuchtturm nicht mehr wettgemacht werden konnte. Der Sulina-Kanal ist zu lang, zu wellig zu häßlich und das Schwarze Meer kann nur durch eine fünf Kilometer lange Mole erreicht werden. Filmisch ist das Bockmist. Am Ende muß es inhaltlich noch mal klotzen und nicht kleckern.

Schön, aber nicht schön genug für uns

Aber ein Delta sein, heißt eben auch mehrere Arme haben. Also ziemlich flink den Sfantu-Georghe-Arm runtergefahren. Sturm, Regen, Kotzgeschaukel im Speedboot. Das Dorf in dem wir dann ankommen – grau, matschig – wird später eine riesige Marschlandschaft. Kein Meer zu sehen, nur doofe Ochsen, die uns vor die Füße kacken. Schrecklich nasse Streuner, die sich fetzen – na super. Was sollen wir tun? Beide Auslässe der Donau scheinen gleichsam Grütze zu sein – was war doch gleich mit der Ukraine?
Aber dann kommt der blinde, übergewichtige Zufall, vom ständig telefonierenden Pragmatismus an der schwieligen, zerarbeiteten Hand geführt daher und spricht mit von Zigaretten und Goldkrone gebeizter Stimme:

„Mei Jutster, endspann dir ma – fah erschd ma im Deldah und den Seitenarmen rum, wah. Des Ende zu deim Gej-Ejh-Zedd-finansierdn Machwerk kannsde auch am richdschen Schluss der Reihse drehn – gronologsch bleim und nich heddzen is Moddo. Azähl mir ma nüschd vom Dreeverzuch. Ahles wird judd, meen Kleener.“

– Das sagst du. Du bist der Zufall, du kannst ja quasi nicht lügen, weil es dann Zufall wäre. Fein raus biste damit!

„Stümmt, du Zwerjenreschissör, aba ne Wahl hasde och nich. Wie im Osten dasumals. Dess siehd swar bahsisdemokradsch aus, is aber Beschiss un stingd.“

– Stinkt?

„Jebb.“

Der Zufall führte dazu, da sich die heldenhafte Deltaforce, die Pelicases-schnappte, die Kameras durchludt, sich Tarnfarbe ins Gesicht schmierte, gemeinsam Rambo I bis XII guckte, Testamente aufsetze, den Lieben zu Hause ein „Wartet nicht auf mich“ per SMS sendete und daraufhin todesverachtend mit Kanu und Floß losschipperte. Erst im Regen, später von Sonne, dem Treffen auf interessante Menschen und Hammer-Bildern in der grünen, feuchten Hölle belohnt, kämpfte sich die Eliteeinheit durch des Zufalls Drehplan.

Psycho-Delta-Odlo

Delta-Buff Sergant

Delta-Buff Sergant

Deltaforce Captain Nielsen

Killer Princess

Deltaforce Colonel Mister Winter

Sniper-Bitch

Deltaforce Observation Larsen

Tommy-Gun-Tom

Deltaforce Private Newman and Railgun-Kerstin

„Jehd doch ihr Gnalldüden!

Sfantu Georghe ist dann doch der Donau wahres Ende – aber dazu später.

Lutze

PS: Drehorte werden bei mir nach Fahrzeugen ausgesucht, das ist der östlichste LKW der EU.

...

Reise zum Mittelpunkt der Erde – Bulgarien

Gut, dass wir auf der einer der längsten Wasserstrasse Europas drehen und nicht allzu viel auf Bulgariens Asphaltpisten unterwegs sein müssen. Die sind meist eine EU-geförderte Nullnummer, versehen mit den unglaublichsten Formationen aus Schlaglöchern, breitgefahrenen Hunden und Leuten die mit ihren Autos Amok laufen.

Der örtliche Tante-Sveta-Laden in Vardim, Cola bäh - Gurken yeah

Das ist mal ein Fluß, links Rumänien, rechts Bulgarien - Finde die zehn Unterschiede

Ansonsten wirkt zumindest der Teil in dem wir unterwegs sind auf den ersten Blick sehr beschaulich, sehr sehr grün und hübsch. Auf den zweiten Blick hatte ich aber den Eindruck, dass die Zeit stehen geblieben ist. Die Achtziger. Diese leben in den Kleinstädten und Dörfern Bulgariens weiter. Das Schöne ist, es interessiert niemanden und man fühlt sich in mäkelnder Weise wohl damit.

Klasse Himmel gibt es in Bulgarien, der kostet nix und macht keinen Lärm.

Citycenter "Zum steppenden Bären"

Alles wirkt wie ein Echo aus den alten Zeiten, abgesehen von halbnackten Modells die auf Werbetafeln Fliesenwerbung  machen und dem unsäglichen nichtendenwollenden Mobiltelefongebimmel. Es gibt Neonpantoffeln und Duftbäume Typ: Miami Vice, Cola und Chips – das allein ist doch schon urst Spitze.

Niels versucht gerade vergeblich den Jungens unseren Fiat-Transporter im Tausch gegen die Simsons anzudrehen

Die Menschen auf dem Lande wirken zufrieden und sind sich selbst genug. Da drüben überm Fluß – da ist zwar Rumänien, ist aber mir doch egal. Die Bulgaren sind extrem stolz auf ihre Nation, mit gepflegten Opportunismus hat man sich durch die Jahrhunderte gemogelt und erfand mal einer was Wichtiges auf der Welt, war es ein Bulgare – so die Sichtweise.

In Bulgarien auch beliebt, Sonnenuntergänge vom Feinsten.

Quasi sind wir alle der Erdenwiege-Bulgarien entsprungen. Mal ehrlich – In unserem Herzen sind wir doch alle Bulgaren.

Lutze

Captain Koch und sein lustiger Narr

Miti und der deutsche Strom

Was war eigentlich 1921? Während ich das schreibe habe ich kein Internet und so kann ich nicht Wikipedia-Klugscheißern. Keine Ahnung, der erste Weltkrieg war rum und verloren, der Zweite steckte mit dem noch unbekannten Adolf in den Kinderschuhen, Berlin soff sich ins Koma und in Rumänien kannte man nur einen Strom und das war die Donau.

Rumänische Schrankwand Typ: "Gloria"

Gloria Popustipulluiosinassi (Möbeldesignerin)

Es kam ein findiger Deutscher nach Toplet, nicht Topless (einem rumänischen Dörfchen etwas abseits vom Fluß / das letzte vor Transylvanien, so die Rede) und pflanzte eine Waffenfabrik in das beschauliche Tal. Wie gesagt, Strom war Fehlanzeige und so leitete man ein Flüßchen in einen Kanal, in ein Aquädukt, in ein dickes Rohr, in eine Turbine – Drehrummbumm und die Lampe brannte.

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach...

Das tut sie bis heute. Die Waffenfabrik ist wie so vieles in Rumänien nur noch Ruine – in der der lediglich zwei holzgetäfelte Räume als düstere Büros genutzt werden. Miti ist der Chefingenieur und betreut mit zwei Mitarbeitern die Turbinen, die nach wie vor den Strom für das Kaff liefen.

v.l.n.r. Gerhard, Recaro, Miti und Tommeltom

Die örtliche Breakdance-Gruppe - Grazy Leggs

Er ist Stolz wie Bolle, wenn er mit seinem Dacia-Pickup zwischen den Turbinenhäuschen hinundherpfeffert und das zu Recht, denn jeder Technikmuseumswärter in Deutschland würde für diese beiden rotierenden Monstren Frau und Tochter an Dracula verschachern.

Not Topless in Toplet-Downtown

Lutze

PS.: You are so beautiful, my Gypsy-Girl!

Hab mich nicht getraut diese beiden schönen Frauen von vorn zu knipsen

Coffee or Tea?

Bulgarien. Land des Rosenöls und der mundbemalten Wandteller. Bulgarien Land der Erfinder, Visionäre, Astronauten und Rennfahrer – Heimstatt der Gewichtheberinnen und Kugelstosserinnen. Bulgarien – Land der schlechten Morgenlaune. Bulgarien, bevor ich einen Text über dich schreibe, mußt du dich noch ein, zwei Webeinträge gedulden…

Die ewigen Jagdgründe - für euch meine weißen Schwestern und Brüder.

Wir haben soviel geweint, dass wir die Karten trocknen mussten

Erst mal kommt der Rest von Serbien, der berühmtesten Indianerreservation dran. Serbien ist an sich ein prosperierendes Land. Man hat eben nur den Eindruck, dass es sich um eine kleine Sowjetunion handelt, oder um eine Art größerer Sekte, die dem Beispiel des alten Sowjetstaates folgt und wenn ich meine Erfahrungen aus der Reihe 123-Moskau hinzuziehe, auch des neuen putinschen Weltdorfes. Gib den Leuten Uniformen und bauchmiezele ihren Nationalstolz und alles ist gut. Dragan unser Übersetzer und hilfreicher Geselle (vor 6 Jahren aus Mannheim nach Belgrad „geflüchtet“ – was ich gut verstehen kann) hat mit mir eine Rundtour durch die Wachhäuschen von Gipsfabriken und Hafenanlagen gemacht, bei denen er den serbischen Montenegriner ob der Sonne seiner Heimat lobte, oder den Tittenkalender mit Balkanschönheiten als gut befand und galant zum Fußball überleitete – und prompt Zugang zum Gelände bekam. Lieber Dragan Dank dafür.

Der kleine Arsch mit seinem kaputten Selbigen

Ein Problemchen Serbiens sind die vielen Strassenhunde die meinen gepflegten Berliner Stadtköter zum Anbeißen lecker fanden – was sie auch taten und so Hajo nun mit einem frisch genähten Arsch herumdackelt. Er hat es trotz innerer Verletzungen durch die Kunst eines liebenswerten belgrader Tierarztes nach zweistündiger OP alles gut überstanden und geiert schon wieder fröhlich am Crewtisch. Aber die fehlenden Herrchen der Hunde sind trotzdem Idioten. Wie auch immer.

Det looft och alleene

Belgrad hatten wir schnell hinter uns gelassen und erreichten das „Eiserne Tor“, was nicht für das große Kraft- und Sperrwerk steht, sondern für die Felsen am Eingang zu diesem grandiosen Canyon. Dies Sonne schien charmant vom stahlblauen Himmelchen und ein durchgeknallter Gypsy legte am Strassenrand einen gepflegten Tremor-Breakdance hin, was wie wir später rausbekamen wohl seine Masche zum Schnorren war.

Last exit before Transylvania

Jedenfalls war der Zeltplatz eine altes Kinderferienlager und TITO prangte in HOLLYWOOD-Lettern von der Felswand gegenüber. Auf dem ehemaligen Appellplatz übten wir noch ein paar „Seid-Bereits-Immer-Bereits“, dann entschieden wir uns, dass Barackendorf zu verlassen und über den Staudamm nach Rumänien überzusetzen.

Wir sind sowas von Outdoor...

Die Hobbitze unter ihrem Traumzauberbaum

Ich weiß, dass ist gemein Serbien gegenüber, den Silbersee und die vielen Dinge darin von der EU-Seite aus zu erzählen, aber liebes Serbien – guck einmal mehr nach Aussen und sei Freund mit deinen Nachbarn – Indianerfilme fetzen auch nur, wenn man sie zusammen guckt.

Wendyposter zum Ausdrucken und an die Wand pinnen, für kleine Mädchen mit Stiefeln und Peitsche

Lutze

Der große und der kleine Klaus und Putzi die lustige Katze