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Der Schnitt zieht ein!

So, der Schnitt ist eingezogen. Sieht erstmal nach nicht viel aus, aber es zählen ja die inneren Werte.(Das Case, nicht ich!)

Das war Maßarbeit! Oder einfach nur Glück…

Schade, dass ich noch nicht miteinziehen kann. Zwei Wochen noch, dann komm ich nach….

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Nicht die Donau – Stolz wie Bolle in Kölle

Nicht die Donau

Wer die Donau erpaddelt und dafür nur 6 Wochen Zeit hat, mit 10 Leuten unterwegs ist und dabei noch einen Film dreht, könnte theoretisch mit einem Schubverband losfahren. Das machen wir aber nicht, sondern gehen den goldenen Mittelweg. Den Gummiboot-Weg.

Die hoppsche LEFI, bevor sie von uns geritten wird

Unser Schlauchboot lag am schönen und zu kurzen Rhein, weswegen wir mal schlappe 1300 Km in zwei Tagen fahren mussten. Da die Leute im Ruhrpott nicht Autofahren können und wettkampfmäßig das Über-Dach-Abrollen auf der Autobahn (3 mal auf 10 km Strecke) zelebrieren und überhaupt gern im Stau stehen, wurde aus dem geplanten Halbtagesrückritt eine verschärfte 24-Stundenaufgabe. Aber egal, wir Berliner sind wahrscheinlich auch nicht besser, dafür aber unfreundlicher.

Hopp - Hopp - Rhein in den Kopp

Hier erklärt der rheinländisch-freundliche und voll entspannte Herr Hopp Tom das Boot. Nein, wir sollen damit nicht über Wasserski-Schanzen springen und Nein,  in hellblau mit pinkenen Ralleystreifen gab es das Boot nicht und  Tom soll mit dem Kuli aufpassen, dass er nicht durch das Papier, die zarte LEFI zerpiekt.

Schwaben-Brille gabs gratis dazu

Auf dem Bild kann man sehen, wie Herr Hopp und Tom, das Tiefensonar und und die Steuerkanzel für das Mini-U-boot kontrollieren und justieren. Später im Film wollen wir ausgedehnte Unterwasserfahrten unternehmen und an Stören, Störsender anbringen.

Vito mit Gehänge

Dann konnte es losgehen – zum Zurückstehen nach Berlin. Ach ja und Tom ist Stolz wie Bolle!

Tom sieht irgendwie aus, wie Costner bei JFK

Lutze

Das schöne Luxusleben

So sieht es aus wenn Peggy , Chefin vom „MontK“ sich das Outdoorleben vorstellt.

1. Innen

2. Im bequemen Campingsessel

3. Mit der sinnlosesten Erfindung seit der Atombombe (Dem Camping Toaster)

4. Und Fetisch-Stiefeln

Danke ans MontK-Team und Peggy für die ausführliche Ausrüstungsberatung (und das ehrlich)

Peggy bei wildester Outdooraction

Lutze

…die Ruhe vor dem Sturm

Irgendwie ist die Hektik noch nicht ausgebrochen. Das macht mich unruhig ;)

(Nicht) Verfahrens-Hilfe

Die Flußkarten sind gekommen. Auf denen ist jeder Biber-Popo verzeichnet und hoffentlich auch die weißen Strände mit den Bikinitussies.

Teure Flußkarten / Wertpapier

Lutze

Drehbuchtrallalla 2

Auf der verzweifelten Suche nach Recherchematerial hab ich ein tolles Buch von Tom bekommen. Es ist nicht ganz aktuell (1966) aber sehr informativ, was den sozialistischen Industriekomplex, die Waffenbrüderschaft und Neubauvorhaben in Belgrad betrifft. Die Schiffe fahren noch mit Kohle, die Menschen sind glücklich und schauen in die kommunistische Utopie,  das Eiserne Tor ist neu und Flußbegradigungen werden ausdrücklich begrüßt. Wundervoll naiv.

Die Donau gab es schon 1966

Erschreckend ist nur das Bild hinten auf dem Buchrücken. Dort sieht man Donaureisende die zum berüchtigten Paprikazählen verurteilt wurden. Dies ist eine lange Tradition und betrifft nur Paddler, die in paprika-roten Kanus den Fluß befahren ;-)

v. l. Sabine, Johanna, Niels, Lars, Vanessa

Lutze

… die wichtigen Sachen …

Pan-King Niels

Vor einer Reise ist es immer etwas stressig, alles will gut geplant sein, Bücher sollten gelesen und die Ausrüstung muss komplettiert werden. Während ich die ersten beiden Punkte auch dieses mal komplett vernachlässigt habe, kann ich in Sachen Ausrüstung grünes Licht geben, denn soeben brachte der unfreundliche Paketmann unsere nigelnagelneue gusseiserne Bratpfanne für das Lagerfeuer. Gefertigt in Deutschland, perfekt für jegliche Pfannengerichte und alles andere als ultraleicht. Die „Expedition“ steht also auf sicheren Beinen, jetzt muss ich nur noch bei der Abreise an zwei Paddel denken und Lars an den Hund.